Man wird ja einmal nur geboren

Pasticcio der Opern von Albert Lortzing

Beschreibung
Besetzung

PREMIEREN Passau 28.10.17 Landshut 10.11.17 Straubing 16.01.18

 

 

Ein Best-of der deutschen Spieloper!

 

Albert Lortzing ist der ungekrönte König der deutschen Spieloper. 1801 in Berlin geboren, agierte er als Schauspieler, Sänger, Komponist, Librettist und Dirigent in ganz Deutschland. Lange sah man in ihm den harmlosen Komponisten des Biedermeier, erst in jüngster Zeit schärfte sich das Bild eines höchst politischen Menschen, der in der Restaurationsepoche geschickt die Zensur zu umgehen verstand. Lortzing wird von Freunden und Kollegen als sympathischer und demokratisch gesinnter Zeitgenosse beschrieben, als liebender Ehemann, stolzer Vater und echter „Workaholic“. Das Schicksal eines Komponisten war kein Leichtes, da es im damaligen Opernbetrieb so etwas wie Tantiemen-Zahlungen noch nicht gab. Lortzing arbeitete von früh bis spät, trieb Raubbau an Geist und Körper, und hatte doch oft nicht genug Geld, um seine vielköpfige Familie zu ernähren. Verschuldet und entkräftet starb er 1851 in Berlin.

Da seine Opern heutzutage viel zu selten auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater stehen, gibt es in dieser Saison einen Streifzug durch Lortzings berühmteste Werke: Die Spielopern Zar und Zimmermann, Der Wildschütz und Der Waffenschmied, das romantische Märchen Undine und die Freiheitsoper Regina. In diesem „Pasticcio“ erklingen nicht nur die schönsten Melodien der Opern, sondern soll auch die spannende Lebensgeschichte des Albert Lortzing vergegenwärtigt werden.

Musikalische Leitung
Bühnen- und Kostümbild